Red Wing Shoes - der Arbeitsstiefel, der einen schlanken Fuß macht

Arbeitsstiefel kauft man heute mit TÜV-Zertifikat und allem Drum und Dran. Praktisch sind sie. Gut aussehen tun sie selten. Das war früher noch anders. Zum Beispiel in Zeiten als Arbeitsschuhe und -stiefel noch aus echtem Leder rahmengenäht wurden, um den harten Ansprüchen auf dem Feld oder in der Fabrik gerecht zu werden.

Solche Arbeitsstiefel waren zum Beispiel die sogenannten Red Wing Shoes. Die stammen aus den USA und waren – und sind es noch immer – klassische Boots für Arbeiter und Farmer.

Da sie aber in Manufakturarbeit hergestellt werden, gibt es sie zum Beispiel auch bei Manufactum zu kaufen. Die Red Wing Shoes heißen so, weil sie 1905 erstmalig in einem Städtchen am Mississippi River hergestellt wurden. Und dieses Städtchen heißt eben Red Wing.

Heute gibt es bei Red Wing noch immer Boots im klassischen Sinne, es gibt aber auch durchaus elegantere Modelle, wie den Chukka. Diese schlichte und gleichwohl elegante Lederschuh sollte einst seinen Dienst bei den Pausen von Polospielen verrichten, um die Löcher auf dem Spielfeld mit dem richtigen Schuhwerk schließen zu können.

Das Besondere an den Red Wing Shoes: Ihr Leder wird in Mineralöl gegerbt. Das macht das Leder besonders robust, sorgt aber auch dafür, dass man keine hellen Socken in seinen Red Wing Shoes tragen sollte. Die können gerne schon einmal abfärben.

Foto Quelle MNMainStreet